Wesen im WolfsWald
(In einem Blog gehört es zum guten Ton, nicht einfach zu konsumieren und dann schweigend weiter zu ziehen. Schreibt was ihr denkt und fühlt! Aber bitte nicht anonym.)
Frei in seiner Art nach einem Nonsens-Wörter-Gedicht von Lewis Caroll namens "Jabberwocky" aus der Fortsetzung von "Alice im Wunderland" namens "Alice hinter den Spiegeln" aus dem Jahr 1871. Ein Experiment, aber ein wie ich finde interessantes. Die Handlung ist ganz bewusst sehr einfach gehalten, damit das Verstehen überhaupt eine Chance bekommt. Aber umso mehr stehen dadurch Wortklang des Experiments im Mittelpunkt sowie die geänderte Sicht auf eigentlich vertrautes allein schon durch die Wahl unvertrauter Klangkörper.
Die Rausche
Ihre Blunden happten mir einen schliechenden Alockst zu, wie sie da vollkommen bossa auf dem Left grätzte und mir ihre Quantina breitfletzend aufroste. Innert stammerte sich mein Blamm, meine Koksen eppten sich urksend zusammen und das Girt nach einem brattacken Atoss mit ihr lickte mir hinauf bis in meinen Dommus. Das Joss ihres Girt susselte schon aus ihrer Quantina, ihre beiden Sposanen lickten und stunden sich girtig nach mir und sie rirrte wie eine Leckleck, als ich mich zwischen ihren Laganen föltete und sie ennertest schmielte, während sie ihre beiden Sallen und ihre Laganen brell um mich glohste. Ich war gestruckt von ihrem Girt nach mir, kein einziger Flox daran, dem wieder zu bistrecken. Mein Blammst ballte vor ihrer Quantina wie ein Bruol in seiner Wamst, und ohne das einer von uns beiden seine Sposanen vom anderen stopste, flötzte mein Blammst dubi und dupi in ihre für mich aufgeroste, klucksige Quantina und wir beiden smusselten dabei erst smallt, dann immer koroner wie ein Alu Hallolaju in einer Tomplina. Ich trollte sie, erst lollina, sie weiterhin ennertest schmielend, dann happte ich ihr in ihre Blunden und wurde lollina foppiger, foppiger, immer foppiger. Sie trollte mir girt entgegen, trollte mit mir, ihr Leckleck-Rirren ginderte sich lollig zu einem Ua-ua-ua, und dieses Ua-ua-ua lickte immer mehr adorte. Jetzt trollte ich sie wie ein Krollock, ein kertiger Krollock, ein brastatischer Krollock. Sie loffte mit einer Lagane nach stund und nahm meine Koksen schmonteen in ihre Jawasen, während sie mit ihrer anderen Lagane nach gismo loffte und mir einen ihrer Jawasen tief in meinen Fendrin lohste… ich horrekolektierte innert wie ein Gulstack, ein bexerxedes Ua-ua-ua, nein, ein Ua-ua-ua-ua-uaaaa frondelte tief aus meinem Blamm hinauf bis zu meinem Dommus und ich brääälte, brääälte, brääälte, und mein Joss verspeilte sich duuubi in ihre Quantina. - Mein Joss ersommte sich mit ihrem Joss …
Und ich liebe das Leben, die Frauen an sich. Unsere offene Beziehung ist ein Weg, nicht nur ein Tor. Es ist ein Weg den auch andere mit mir gehen können. Andere Frauen. Und das ist auch mein Wunsch: ich strebe nach genau dieser Vielfältigkeit, nach den Nuancen, welche mir andere Frauen schenken können, ob sie nun Marcella ebenso hat oder auch nicht.
Ich strebe nach der pefekten Geliebten, die ich aber lieber Muse nenne. Denn sie spielt eine weitaus grössere Rolle in meinem Leben als eine 'Geliebte'. Sie ist wichtig für mich, nicht nur für meine Lust oder meine Entspannung, meine Unbekümmertheit. Sondern ebenso für mein 'Ich-Sein'. Sehr wichtig.
In achtzehn Jahren habe ich Connie verloren, Vanessa, Carmen ebenso wie Silke, Nadine, Leslie und zuletzt Femke auch. Aber es ist besser eine Geliebte zu haben - als sie niemals geliebt zu haben. Fast all diese verloren zurück an die engere Welt traditioneller Beziehungen, verloren an Wünsche wie Sicherheit, Beziehungsexklusivität, Bürgerlichkeit. Alle sieben waren mir in diesen Jahren jene Musen die mir so viel gaben: Inspiration, Hingabe, Bewunderung, intellektuelle Gegnerschaft, mich Begehren, sich nach mir Verzehren, mit mir lachen und weinen - laszive Verführerinnen und Femmes Fatales, Geishas, Huris, Lebefrauen, Liebhaberinnen, Schwestern der Freude. Sie unterstützten mich in meinen Taten, gingen mit mir zusammen die neuen Wege, boten, nein: brachten mir ihre Lust und ihre Freundschaft, experimentierten mit mir, gingen mit mir zusammen Wagnisse ein, verrücktes, abgehobenes, trieben es mit mir aus grosser persönlicher Neugierde und aus freudiger Unbekümmertheit heraus in allerlei Nuance, an allerlei Orten und zu allerlei Zeiten, schenkten mir Neues, schenkten mir sich, und schenkten mir auch 'alte' Emotionen zurück. Liessen mich in sie vernarren, sie bewundern, mit ihnen den Tanz des Lebens tanzen.
…under the shower. I close my eyes. And piss inside of my hand, feeling. Imaging it’s her, sitting in a bed after sex more or less relaxed, breathless, on my hips. Suddenly, without warning she pisses warm and fizzing-whispering on my prick. Her golden shower mixed with my sperm dripping out of her with a luxuriant pubic hair triangle crowned cunt caresses my privates.
And my prick is growing up for annother passionate union of her & me…
Er macht soooo fett Laune: Mein PornArtBlog auf tumblr, mittlerweile mit ~1.000 Bildern angefüllt und nach 50 Tagen bereits fast 60 sogenannten followern - geil!
Dort kann ich mich visuell endlich so austoben wie ich will. Ohne diese von deutschen, besonders restriktiven Gesetzen geformten Schere im Kopf - von der ich schlichtweg nichts halte. Ich will mich frei äussern können, nicht nur in Schrift wie hier (was ja auch schon grenzwertig ist für manche), sondern auch in Bild. Denn so manches Bild spricht mehr als 1.000 Worte. Über mich.
*klick the pic & enjoy my pleasures, wishes + fantasies*
Insbesondere fasziniert mich daran, dass ich ganz offensichtlich eine Neigung dazu habe, Bilder auszuwählen, welche mich an vergangene Frauen und sexuelle Erlebnisse erinnern.
Frauen, mit denen ich zumindest sexuell auf ganz besondere Art und Weise verbunden war. Erlebnisse, die sich mir ganz besonders eingeprägt, mich tief berührt haben. Die ich mir wieder wünsche, in der einen oder anderen Form.
Manche dieser Bilder benenne ich mit dem Ausdruck "déjà-vu: " und einem Namen oder einem Namenskürzel...
Um dort folgen zu können, musst Du Dir allerdings einen kostenlosen account anlegen - geht aber ganz leicht :-) Oder eben immer wieder mal hinklicken. Täglich kommen so zwischen 6 und 15 Bilder hinzu.
Eine Gruppe in helle Felle gekleideter Männer mit aufgrund der beissenden Kälte vermummten Gesichter hetzt auf Schneeschuhen durch eine tief verschneite Talsenke. Voran ein Hundeschlitten, gezogen ausschließlich von hellgrauen und weissen Huskies. Die Landschaft ist völlig weiss im Schnee versunken, nur selten kommen die schnell, ja schon hastig vorwärtseilenden Männer in einiger Entfernung an einem einsamen Gehöft vorbei. Da führt ihr Weg sie nahe an eine Hütte aus Brettern heran, vor der eine hochgewachsene Frau eine Arbeit verrichtet. Die Männer packen sie, zerren der Frau die Kleider vom Leib bis auf ihre fellene Mütze und die ebenso in Felle gekleideten Füsse und binden ihr mit einem groben Strick die Hände. Die Frau lässt das kaum gerührt und nur mit wenig Widerstand, eher einem leichten Sträuben über sich ergehen als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt. Und auch für mich in diesem Traum fühlt es sich völlig normal an. Unter ihrer Fellmütze quillt ihr bis zu ihrer Taille reichendes , pechschwarzes, glattes Haar hervor und ihr schwarzes, ausgesprochen frauliches und volles Schamhhardreieck sticht über ihrer über alle Maßen hellen Haut hervor als wäre es der Mittelpunkt all dieser gesamten ansonsten blendend-weissen Szenerie.
Sie gliedert sich wortlos, so wie auch alle die ganze Zeit wortlos sind, in die Kette des Hundeschlitten und der Männer dahinter ein. Von nun an macht der Trupp einen Schwenk und strebt kerzengerade den steilen Berghang durch den knietiefen Schnee empor. Ein frontaler Kampf gegen die Natur, auch für die Hunde und die Männer. Irgendwann scheinen die Kräfte der Frau zu schwinden und sie fällt im Trupp zurück. Ich bin an ihrer Seite. Jedoch ohne sie zu berühren. Sie beginnt sich gegen mich zu lehnen, sich auf mich zu stützen soweit ihr das gelingt mit den gefesselten Händen. Immer mehr. Ich lasse es geschehen. Bis ich zusammenbreche und sie mich mit ihrem Körper und ihrer Haarfülle unter sich begräbt. Ich scheine in eine Art Ohnmacht gefallen zu sein, denn ich erwache noch im Traum daran, zu versuchen, etwas auszuspucken, was etwa die Größe einer Münze hat, die Stärke einer Brotscheibe und den Geschmack von edlem Marzipan. Etwas weisses natürlich. Es ist ihr Ohrläppchen. Und sie liegt tot auf mir, um mich herum, als umarme sie mich mit ihrem Körper. Seltsam friedlich, wie eingeschlummert.
Das ist der Moment an dem ich erwachte.
Ganz selten, dass ich mich an einen Traum erinnere...
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F., welche sich nur wieder aus der Versenkung meldet um zu streiten. Y., welche unverhofft weil bereits verdrängt erhofft wieder zaghaft an meinem Horizont aufgeht. Last but not least: S., welche mich das ob weiter nicht wissen lässt, weil sie wohl selbst nichts darob weiss da sie nun mal ist wie sie ist. Weitere, ängstlich-verzagte Frauen, fasziniert angezogen von und dennoch auf der Flucht vor mir.
Jede völlig und grundlegend anders als jede andere.
Clash.
Das klingt so nach verdammt viel - und ist dennoch nichts, ehe nicht wirklich etwas geschieht.
Aufwühlende Träume von zisselnder Frauenpisse auf mein Gemächt. Phantomschmerz eines Orgasmus zwischen volle danach dürstende Frauenlippen und heraufblickenden, blickhaltenden Augen darüber. Flashs von Ejakulationen in die Enge eines sich dafür darbietenden Frauenarschs. Flashbacks von weit spritzender blondbehaarter Möse unter dem eindringlichen Spiel meiner Faust tief darin. Der subjektiv-monumentale Ausmaße annehmende Urdrang das Kind mit einem die Welt erschütternden Wolfsschrei tief im weiblichen Unterleib zeugen - in jeder Frau welche ich begehre. Beliebige Verfügbarkeit, immer, überall, ich an ihr und sie an mir.
Es brodelt in mir. Es drängt mich. Es schreit und brüllt und heult wie ein eingesperrtes, die freie Wildnis riechendes Tier, herauszukommen und wieder und endlich zu SEIN. Durch gegenseitige Lüsternheit EINS zu sein.
Aber ehe ich zu ihm komme, erst einmal ein paar erklärende Worte zu meiner "Bewertung"...
Sie war nicht an Dich gerichtet, war kein "Kompliment" und sie war auch nicht eine Botschaft an andere Mitleser mit dem Tenor "was für eine tolle Liebhaberin!". Nein. Sie war - voller Dankbarkeit an Dich - ausschließlich an mich selbst gerichtet. Auch ich habe meine Leichen im Keller. (Nicht nur Du.) Diese Bewertung war das Ende eines Gespenstes, welches mich nun seit 2 ausgesprochen langen Jahren verfolgte. Der große, immer wieder mich überwältigende Rest eines Gespenstes einer Frau, das mir (erfolgreich! schmerzhaft!) suggestierte, mit ihr etwas verloren zu haben, was in dieser Größe, im Klartext: dieser sexuellen Großartigkeit für mich mit keiner anderen Frau nicht einmal mehr annähernd für den Rest meines Lebens erlebbar ist. Und Tage nach Salzburg wurde mir langsam klar, es sickerte sozusagen aus meinem Glücksgefühl über Salzburg, über Dich, über uns als völlig neue Erkenntnis heraus: Das Gespenst ist weitgehend verschwunden. Es gibt mehr als nur diese eine Frau, mit der ich und welche mich in solche Höhen emporschwingen kann. Mehr als diese eine Frau welche meine Träume vollster Leidenschaftsübereinstimmung teilt wie ich das so sehr seit ihr ersehnte, ja, mehr als diese eine Frau mit welcher ich solche taumelnden Höhen sogar noch übersteigen kann... Die Begegnung von Dir, unser Uns, ist ein Geschenk der Freiheit geworden. Freiheit wie ich sie unendlich ersehnte, so sehr, dass Du es Dir nicht vorstellen kannst. Und durch diese Bewertung wurde sie für mich selbst greifbar manifestiert, das musste einfach so sein. Das musste endlich so sein...
Dass ich das jetzt hier in meinem Blog schreibe und nicht in einer privaten PN an Dich (wo es erst stand) gehört genau deswegen mit dazu. Denn hier manifestiere ich.
Ich hoffe, Du verstehst nun, Stefanie. Und verzeihst mir die geschmähte Bewertung.
Der Drang war da!
Der Drang, im Café in Dich einzudringen, ungeachtet (oder gerade wegen?!) aller öffentlichen Umgebung. Dich mit meinen Fingern auf meine von Dir bereits beschriebene 'andere' Art an diesem Ort und zu dieser Zeit bis knapp vor die öffentlich-orgiastische, exponierte Verzweiflung zu treiben. Der Drang, Deine süß-schmerzhafte Lust-Verzweiflung darüber in Deinem Gesicht zu lesen, mit roten Flecken auf Deinen Wangen und einem leisem Wimmern ob der getriebenen Nässe zwischen Deinen Schenkeln. Der Drang, meine Hand leicht an Deine Möse zu legen, während Deine Pisse zum Beispiel auf dem Stuhl des Cafés, hinter einem Baum, Strauch, auf der öffentlichen Damen-Toilette des Mozarteums aus Deiner Leibestiefe heiß-lüstern heraus auf meine Hand, meine Finger zischelt. Ich hätte Dich innigst geküsst danach...
Ich habe Deinen Drang gespürt. Aber auch Dein Zögern darob. Es war gut so, dass es beim Drang, beim Gedanken, bei der Phantasie blieb. Es war auch so sehr aufregend.
Dieses Mal, Stefanie :-)
Und last but not least:
Wir beide empfanden diesen kleinen Augenblick als mein Schwanz zum ersten Mal ohne Barriere an Deinem Eingang ruhte zusammen als groß, als Schlüsselgefühl, ja, als eine Offenbarung. Auch in mir schwang sich ein riesiges JA! empor. Wir waren gleich in diesem Augenblick, wir waren eins. Wir waren ein ganz besonderes Uns
Erlebe einen Kopfschuss-Montag schönen Tag, Stefanie... :-)
Als Stefanie ihren Apfelhintern die Treppe zum Mozarteum den Saum des Kleids (des Rocks?) mit beiden Händen emporlupfend und weiter hinaufsteigend vor mir entblöste und meinem Blick, meinem Zugriff darbot... wenige Sekunden nur, und dennoch. Für sie etwas besonderes, neues, dieses Spiel in der Öffentlichkeit, das weiß ich. Und deshalb auch für mich etwas besonderes. Ebenso wie das Steicheln ihres Schamhaars, ob nun durch ihre Kleider hindurch oder 'pur' mit meiner Hand darunter, da sie ja stets keine Unterwäsche unter ihren langen, dünnen Kleidern trug. All das ein hoher Genuss, für uns beide. Ihre Freude daran, mit mir an ihrer Seite ihr Achselhaar allen zu präsentieren - meine Freude zugleich. Und erst heute ist mir bewusst geworden, dass es schon lange keine Frau mehr vollbracht hatte, mich mit ihren Lippen, ihrem Mund zum Kommen zu bewegen. Und Stefanie bewirkte das gleich ein ums andere Mal, sogar als ich es nicht mehr für möglich gehalten hatte, da mein letztes Explodieren noch nicht so weit zurücklag. Ja, sie schaffte es sogar, mich in dieser Art und Weise zum Kommen zu bringen, als ich selbst durch die Situation zu vollkommener Passivität 'verdammt' war - etwas, was ich aufgrund meines Alters für nicht mehr möglich gehalten hatte... Unser beider Exhibtionismus am Fenster des Biedermeierhotelzimmers zur Strasse hin, mit all den Fenstern der beiden Häuser gegenüber. Ja, selbst unsere erste Meinen-Samen-in-ihre-Möse-Legung begann dort spontan (spontan wie so ziemlich alles was uns geschah), ehe ich sie zum Bett hinübertrug.
Augenblicke, welche nun heraufblitzen und so wertvoll sind.
Und nun zu beobachten, mitzuerleben durch ihren geheimen Blog, wie sie sich mit sich selbst danach auseinandersetzt. Wie sie mich dazunimmt, während der 70 Stunden über mich dachte und nun über mich denkt und mich in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, in ihre bisherige 'Historie' integriert. Und wie ich nun erkenne, wie wertvoll unsere 70 Stunden auch für sie waren und sind. Und nicht nur für mich. Und wie sie durch ihre Gerd-Sicht mir einen großen Wert zuweist, meinem Ego dadurch so ausgesprochen schmeichelt und mich mehr als nur wohl fühlen lässt.
Dabei hat sie mir mindestens ebensoviel gegeben wie ich ihr. Sie kann ausgesprochen stolz auf sich selbst sein. Um eine Wertigkeit einzubringen (was man(n) eigentlich nicht tun sollte, aber ich es dennoch tue, weil es sich mir bei Stefanie geradzu aufdrängt):
Stefanie ist für mich persönlich eine der besten die beste Liebhaberinnen, welche mir jemals widerfahren ist. Aber das knüpfe ich an unser Uns, das ist nicht davon trennbar - es hat schlicht so aussergewöhnlich gepasst, ihre Neugierden und Vorlieben zu meinen Leidenschaften und umgekehrt, unser beider Umgang miteinander harmonier(t?)en einfach perfekt! Und sie hat noch so viel Potential, so viele bisher noch unerkundete Neugierde und noch unausgelebte Vorlieben, dass es geradezu den Atem raubend ist, sich vorzustellen, es könnte irgendwie weitergehen mit uns.
Aber das steht in den Sternen. In ihren Sternen. Allein in den ihren.
Denn ich denke fühle, ja fürchte gar, sie entschwindet wie ein freilebender Singvogel, wenn ich ihr ein Weiter noch einmal nahelege. Dann lass ich es besser erst einmal eine Erinnerung und ein wunderbares Nachklingen sein.
Und werde von nun an vorsichtig sein mit wenn auch für mich zutreffenden Expressionen wie 'vermissen'...
Ich fürchte, für diese 70 Stunden nicht die für alles angemessenen Worte finden zu können. Es war so vieles an Nuancen, so vieles an Eindrücken, so vieles an Emotionen und Sinnesfluten – so vieles an Frau, dass mich so sehr fesselte und es immer noch tut!
Schon seit Monaten warteten wir auf uns, bereits virtuell entstand ein ganz besonderes Band zwischen uns beiden, entstand ein uns durch besonders offene, gewagte Bilder, offene, ungeblümte Worte, aber auch unausgesprochenes und ungezeigtes. Zuletzt waren unsere Blicke nur noch auf dieses Zusammenkommen ausgerichtet, meine Aufenthalte in den letzten beiden Wochen in Amsterdam und in Lissabon nur noch Wegstationen zu ihr - überall dort war sie schon in mir mit dabei.
Allein die Gefühle, welche mich abwechselnd auf der fast 4-stündigen Fahrt nach Salzburg heimsuchten waren so ambivalent wie schon seit langer Zeit nicht mehr: Vorfreude gepaart mit Unsicherheit, Wunsch-Träume gepaart mit geahnter Ahnungslosigkeit über das zu Geschehende, Sehnsucht mit ja fast schon unbestimmter Angst vor einer Enttäuschung... Ich hatte mit aller Gewalt versucht, jegliche Erwartung zu unterdrücken, und doch wollte mir das nicht gelingen – zu vieles wusste ich bereits über sie, und doch viel zu wenig.
Aber als ich dann ankam, war alles wie weggewischt: Ich schaffte es gerade noch so auf den Bahnsteig und konnte gar nicht so schnell schauen, so schnell lagen wir uns in den Armen – so als hätte das immer schon so sein müssen.
Was dann folgte ist größtenteils einfach unbeschreibbar. In einem über alle Maßen kitschigen, aber vielleicht auch gerade deswegen trashig passenden Hotelzimmer mit einer rosa-altweiß gestreiften Biedermeiertapete, an die sich der grüne Teppich, die rosagrünen Stoffapplikationen um das große Fenster und anderer ‚Stil’ rings um das ausladende Bett versammelten brach atemberaubend schnell jeglicher Damm: wir rutschten unentrinnbar zueinandergezogen so schnell in die Gemeinsamkeit wie es sich mit Sicherheit keiner von uns beiden zuvor hätte überhaupt vorstellen können. Sie war so wunderbar entgegenkommend, so auf mich einlassend, so verständnisvoll, dass es mir den Atem verschlug. Und dabei auch noch, nein, nicht nur hübsch, sondern schön! Ihr feines, fransiges Haar, ihre tiefen Augen, ihre vollen Lippen, ihre überdehnten Ohren, ihr gereckter Hals, ihr feinstkrauses, schwarzes Achselhaar, ihre mädchenhaft anmutenden Brüste, die feine Prallheit all ihrer Proportionen, das dichte, schwarze, ungezügelte Schamhaar, klar in ihrer Dreieckskontur zu den Schenkeln wie bei einer sonst 14-jährigen, ihre Vulva das Original des weltberühmten Gemäldes »L'Origine du Monde« von Gustave Courbet, ihr wundervoll fester Apfelhintern, ihre Schenkel und Beine, ja sogar ihre Füsse, ihre Zehen – ein Schmaus für all meine Sinne, für meine Augen, meine Hände, meine Nase, meinen Mund, ja, meinen ganzen Leib – ich war völlig überwältigt. Und schließlich dazu noch (oder vielleicht doch in erster Linie?) ihr Wesen: Eine helle Glocke an einem glücklichen Tag, ein Lachen im Mondenschein einer lauen Sommernacht, eine überraschend intelligente 21 Jahre zählende Frau – wenn wir nicht gerade an unseren Dialekten ein wenig hängten, verstanden wir uns auf eine geradezu unglaubliche Art und Weise. Wir auf einer Augenhöhe.
Es waren 70 Stunden, welche uns einfach widerfuhren: Ob nun bei unserem Sex, im Orgelkonzert im Mozarteum mit Bach, Sulzer, Liszt, ob beim überaus leckeren Italiener, auf diversen Spaziergängen immer Hand am anderen über die Brücken, den Mirabellpark oder die Strassen der Altstadt, bei ihrem allerersten Kammermusikbesuch im Marmorsaal des Mirabell-Schlosses, Mozart, Schubert, Brahms, von zwei wahren Großen am Piano und an der Violine faszinierend und begeisternd meisterhaft vorgetragen – es war ein einziges Fluten. Für uns beide so viel völlig neues, dass es schier unsere Auffassungsvermögen zu sprengen drohte... 70 Stunden, welche sich atemberaubend abwechselten: Vom ersten gemeinsamen Getränk in einer bahnhofsnahen Gaststätte ins Hotel, unsere erste körperliche Vereinigung. Intensiv, herantastend, unsicher und dennoch schön. Mal lange schweigend, dann wieder viel lachend redend, immer mit mindestens den Händen am anderen, so verflog der erste Nachmittag fast wie ein Wimpernschlag. Fast wie ein Schlag ihrer ach so schönen Wimpern über diesen außergewöhnlich schönen braunen Augen, welche so frech hinter ihren Haarfransen hervorlugen konnten. Dann beim Italiener, sie gestand mir, dort just die ersten frischen Tomaten ihres Lebens nicht nur zu probieren – weil es eben dort und jetzt und mit mir eben passte. Und es blieb nicht bei diesem einen ihrem ersten Mal. Unausgesprochen hungrig aufeinander wieder zurück ins Hotel, ein weiteres Mal flossen wir regelrecht übereinander her wie die stromgewaltige Salzach, rutschen so einfach in uns gegenseitig hinein. Jetzt schon sicherer, werd' ich ihr niemals vergessen, wie sie die Initiative ergriff (wie auch noch mehrmals danach) und mich zuerst mit ihrem Mund, ihrer Zunge, ihren Fingern und Händen verwöhnte, tief in mich vergraben – auf eine empathische, abwechslungsreiche, nuancierte und instinktiv richtige Art und Weise, dass mir Hören und Sehen verging und ich ein ums andere Mal unserem Revier lautstark kundtat, wie sehr Stefanie mich in den Himmel empor führte... denn meine Unsicherheit hatte an diesem Tag auch physische Auswirkungen, ein ums andere Mal geschah es zu Beginn, dass ich mit einer stressbedingt unzureichenden Erektion haderte. Umso unglaublicher war es, wie Stefanie damit umzugehen verstand und mich dann stets wieder auf den Pfad unserer gemeinsamen Lust zurückzuführen verstand – einfach unglaublich... und als sie sich mich, genauer: mein Gemächt dann auch noch (ich wusste, dass das sonst nicht ihre Art ist) in ihren so wunderbar landschaftlich gehügelten Apfelhintern einlud, ja, sie sich mich so regelrecht verlangte, mich offensichtlich im Hier und Jetzt genau so begehrte, wir endlich wenn auch außergewöhnlich für ein erstes Mal wirklich Fleisch in Fleisch vereinigt sein konnten (noch hatte sie einen letzten fruchtbaren Tag, so dass sie mir bei unserem ersten Akt ein Kondom mit dem Mund(!) überstreifte), ich mein Sperma in sie legen konnte, war es völlig um mich geschehen – ich war endlich der Wolf der endlich richtig eins werden konnte mit der Wölfin... Der nächste Morgen begann nach dem strahlend-lachenden Erwachen und dem Frühstück, wie der Tag zuvor geendet hatte. Und endlich konnten wir auch auf herkömmliche Weise Fleisch in Fleisch werden, ich konnte end-lich meinen Samen in der Tiefe ihres danach verlangenden Schosses versenken – und es war atemberaubend, ein ums andere Mal! Wie sie auch ein ums andere Mal, immer auf eine wieder andere und doch so unglaublich richtige Art und Weise mich mit ihrem Mund, ihren Händen zum Jubilieren brachte, war für mich geradezu unfassbar. Ich spüre jetzt noch die Kuppe ihres Fingers an-in meinem Anus, während... Stefanie spielte auf mir so virtuos wie eine Meisterin auf einem schwierigen Instrument ein immer neues Stück – und das in Vollendung. Dabei immer wieder ihre Blicke durch ihre ins Gesicht fallenden Augen nach oben zu mir. Einfach göttlich. So schön, so wunderbar, so warm und doch so wild... es gibt für einen Mann nichts schöneres als zu spüren, dass eine Frau mit jeder Faser ihres Leibes und ihres Geistes einem Mann genau das bereitet, was ihr selbst ausserordentliche Freude bereitet. Und bei Stefanie bestand für mich darin nicht einmal der geringste Zweifel... sie jauchzte gar stets leise, wenn ich in ihren danach dürstenden Mund regelrecht sonneneruptierte! Wow... Und ihr glockenhohes Jauchzen, wenn sie selbst kommt - es ist einfach zum Jubeln! So ging es weiter: Orgelkonzert, Hotelzimmer, Kammermusikkonzert, Hotelzimmer – und zuletzt bei mir jegliche sexuelle Unsicherheit verflogen, wie weggeblasen, ich war vertraut mir ihr, mit uns geworden und hatte das volle Vertrauen in sie gewonnen, wir waren ein Uns geworden, wie ich es schon seit Jahren nicht mehr so erlebt hatte. Und das innerhalb einer unglaublich kurzen, aber auch unglaublich innigen, intensiven und ereignisreichen Zeitspanne...
70 Stunden.
Stefanie. Ich bin noch immer im Taumel. In unserem Taumel. Ich bin noch immer berauscht von der Überflutung all meiner Sinne. Von Dir. Stefanie, ich hab Dir so zu danken. Du kannst es nicht einmal erahnen... Und ich bin irgendwie saustolz auf Deine vielen ersten Male :-)
Ich habe auf der ganzen Fahrt nach Hause nur noch innerlich gejubelt und vor schierem Glück bei Gedanken an Dich, an uns laut aufgelacht!! "I fe-eeeel good..."
Und ich hoffe inständig, Du findest das jetzt hier nicht schiach :-) Lausdirndl....
Ich dachte immer, Frotteurismus sei ein allein auf Männer beschränkter, also männlicher Fetisch.
Wie man(n) sich täuschen kann.
Ich stand heute in der ziemlich vollen 15E-Tram in Lissabon, meine linke Hand fest gekrallt in die Lehne eines Sitzes neben mir. Als ich behutsam ein Bein von hinten sich zwischen die meinen schieben spürte. Und sogleich ein Reiben an meiner linken Hinterbacke mich beinahe erstarren ließ. Ich dachte in dem Moment irrational an einen dicken, älterer Mann, welcher die Tram an der letzten Station geentert hatte und sich an mir weiter nach hinten vorbeidrückte. Ein Blick auf die reflektierende Scheibe neben mir belehrte mich aber eines besseren:
Hinter mir stand eine blonde, schlanke, hochgewachsene junge Frau. Sie war in Begleitung eines Mädchens, rechts von mir stehend, welches offensichtlich dauernd auf portugiesisch Fragen stellte, von der jungen Frau aber wie geistesabwesend und nur gelegentlich in wenigen kurzen Worten beantwortet, sozusagen direkt neben mein Ohr. Während diese ihr Becken fast unmerklich wie ein Hauch an mir rieb. Die junge Frau war wie ich später beim Austeigen sah, nicht viel älter als 14, 15, höchstens 16 Jahre. Sie blickte mir nach. Und sie war verdammt hübsch, um nicht zu sagen schön. Eine junge Frau entsprungen aus einem Bild von Jock Sturges.
"Nur noch" ein wenig Lissabon ab morgen früh - und dann endlich Salzburg, Bahnhof, 13:44h... es ist schon unglaublich, welche Spannung sich da in diesen Wochen, ja Monaten der Erwartung aufgebaut hat. Und wie sehr es mich zu ihr, an sie, in sie zieeeeeeht.